Es sei eine enge Entscheidung gewesen, sagte der Cheftrainer der ÖSV-Herren, Andreas Puelacher. Am Ende habe Mathis 13 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Meier gehabt. Kappaurer debütierte vor zehn Jahren im Weltcup und fuhr in 47 Rennen 10 Mal unter die besten 15. Die alpine Technik-Spezialistin Elisabeth Kappaurer hat am Freitag ihren Rücktritt vom aktiven Ski-Leistungssport bekanntgegeben. Bei den Österreichischen Meisterschaften ging heute in Hinterstoder der Damen-Riesentorlauf über die Bühne.
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Federica Brignone machte ihr Sieg-Doppel im kanadischen Mont Tremblant perfekt. Nach ihrem Erfolg am Samstag legte die Italienerin am Sonntag nach und gewann auch den zweiten Riesentorlauf an Ort und Stelle. Der zweitplatzierten Schweizerin Lara Gut-Behrami fehlten am Ende 33 Hundertstel Sekunden auf die Halbzeit-Sechste.
Zwei Schwestern auf dem Podest
Hierfür wird ein eigenes Umtauschzelt in der Iseltalerstraße (beim M-Preis) aufgestellt. Karten gibt es natürlich an beiden Renntagen noch vor Ort an den Zugängen zum Zielstadion. Oder irgendwann aus dem brüderlichen Doppelpack doch kein Sturm im Wasserglas wird.
ÖSV-Abfahrtshoffnung
Bisher war ein elfter Platz das beste Karriere-Ergebnis der Vorarlbergerin im Weltcup. Erst im kappaurer elisabeth Oktober hatte sich die 30-Jährige einer Arthroskopie unterzogen, danach aber immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen gehabt. Deshalb unterzog sich die Technikerin nun einem neuerlichen Eingriff am linken Knie.
- Die Sprachwissenschaft kennt den Begriff der Plastikwörter, sie versteht darunter inflationär gebrauchte Begriffe, die zu nichtssagend sind, um wirklich einen Inhalt zu vermitteln.
- So nutzte sie ihre schmerzhafte Rennpause dazu, Fortbildungen zu besuchen und ein Praktikum an der Schule zu machen.
- „Mein Weg im alpinen Skirennsport ist geprägt von harter Arbeit und dem Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten.
- Ein gutes halbes Dutzend Mal stand die Vorarlbergerin bisher im Weltcup in den Top 15.
- Bei der Männerwertung ging Silber an Matej Bečan (SLO) und Bronze an Alexey Burein.
Die Silbermedaille gewann Korporal Manuel Sulzbacher vor Anton Petrik (RUS). WM-Gold bei den Damen ging an Gefreiter Julia Schosser, vor Mariia Lukianova (RUS) und Deborah Ferrand (FRAU). Auch der Team-Titel mit Oberstabswachtmeister Hannes Kloiber, Korporal Sebastian Graser, Gefreiter Manuel Sulzbacher und Gefreiter Julia Schosser ging an Österreich, Silber an Slowenien und Bronze an die Schweiz. WM-Gold ging an den Schweizer Favoriten Dario Cologna, Silber an Lucas Bögl (GER) und Bronze an Ristomatti (FIN).
Eine MRT-Untersuchung ergab eine Absprengung des Gelenkknorpels von der Kniescheibe, die arthroskopisch behandelt werden kann. Die Vorarlbergerin wird noch heute in der Klinik Hochrum operiert und muss in den nächsten Wochen eine Skipause einlegen. Die 30-Jährige verpasst somit den Weltcup-Auftakt in Sölden. Im abschließenden EC-Slalom in Sestriere belegte die Bezauerin Elisabeth Kappaurer den 14. Der Rückstand auf die Siegerin Michelle Gisin (SUI) betrug 2,83 Sekunden. Lisl Kappaurer war eine von nur drei Läuferinnen, die mit einer Startnummer jenseits der 30 (Nummer 41) in die Top 15 fuhr.
Ski-Weltcup in Flachau
Kappaurer, die im Aufbautraining viele Stunden auf dem Rad verbrachte, schloss sich 2021 dem Radteam Tirol an und startete in der Rad-Bundesliga. Sie machen mich heute zu der Person, die ich bin.“ Wohl wissend, dass sie so viel Schweiß reingesteckt hat, um wieder in den alpinen Skizirkus zurückkehren zu können. Endlich wieder als Rennläuferin wahrgenommen zu werden, sich über Leistungen zu unterhalten, all das hat große Bedeutung im Leben der Sportlerin, die mit ihrer Einstellung für viele ein Vorbild ist. Elisabeth Kappaurer, Skirennfahrerin, wurde durch ihre langen Verletzungspausen besonders geprägt. Das Erreichen kleiner Zwischenziele entfachte in ihr immer wieder neue Hoffnung.
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„Es war brutal schwierig, man sieht nicht viel von den ganzen Wellen. Unser Coach hat den Lauf gesetzt, es war allles angerichtet, ich habe meines dazu beigetragen“, sagte die 29-Jährige. Kurssetzer Karlheinz „Charly“ Pichler stellte eine Aufgabe, die zum Attackieren einlud. Als beste Österreicherin landete Katharina Liensberger beim Riesentorlauf in Mont Tremblant am Sonntag auf Rang elf.